Stretchverfahren dienen der Sicherung von Ladeeinheiten auf Paletten durch das Umwickeln mit Stretchfolie. Ziel ist die Stabilisierung der Ware sowie der Schutz vor äußeren Einflüssen wie Staub, Feuchtigkeit und Verrutschen während Transport und Lagerung.
Beim manuellen Stretchen wird die Folie mithilfe eines Handabrollers verarbeitet. Diese Methode bietet eine hohe Flexibilität und eignet sich insbesondere für kleinere Mengen oder wechselnde Einsatzorte. Die Spannung der Folie wird dabei durch den Anwender gesteuert.
Stretchmaschinen hingegen automatisieren den Wickelprozess und gewährleisten eine gleichmäßige und reproduzierbare Folienvorspannung. Je nach Ausführung, halb- oder vollautomatisch, ermöglichen sie eine effiziente und zeitsparende Verarbeitung bei mittleren bis hohen Palettenaufkommen. Zudem kann der Folienverbrauch durch optimierte Vordehnung reduziert werden.
